Freifunk für Flüchtlinge

Flüchtlinge und Internet: Warum setzen wir uns dafür ein?

Es gibt mindestens 3 gute Gründe Freifunk für Flüchtlinge zu unterstützen:

  1. Die Kommunikation der Flüchtlinge wird deutlich erleichtert. Per Skype mit der Familie reden zu können, oder auch einfach nur miteinander E-Mails zu schreiben, hilft die Trennung besser zu ertragen. HEUTE.de hat einen Bericht über Freifunk für Flüchtlinge in Dortmund dazu gemacht.
  2. Wenn man fremd in der Stadt ist und sich erst orientieren muss, sind Online-Kartendienste (wie Google Maps oder Openstreetmap) eine große Hilfe. Darüber hinaus, kann man über das Internet auch direkt nach den richtigen Ansprechpartnern für Behördengänge oder Arztbesuche suchen. Der „Arbeitskreis Flüchtlinge Lünen“ arbeitet z. Zt. an einer Zusammenstellung der wichtigsten Adressen zur Orientierung für Flüchtlinge – einem Angebot, dass ebenfalls auch im Internet angeboten wird.
  3. Die Teilnahme an Online-Deutsch-Kursen für Flüchtlinge werden durch Freifunk ermöglicht bzw. stark vereinfacht. Viele Flüchtlinge möchten nicht tatenlos herumsitzen und warten bis sie einen Deutschkurs besuchen dürfen. Denn Flüchtlinge, die noch kein Bleiberecht haben, haben auch keinen Anspruch auf staatlich finanzierte Sprachkurse. Viele würden am liebsten sofort beginnen Deutsch zu lernen!

Eigentlich gibt es auch passende Sprachenlern-Angebote (bspw. beim Goethe-Institut „Deutsch für nicht Muttersprachler“), allerdings wird hierfür eine Internetverbindung vorausgesetzt. Diese Programme bieten ein gute Ergänzung und Vertiefung zu den in Lünen ehrenamtlich durchgeführten Gesprächskreisen.

Link-Sammlung zum Thema

Internet für Flüchtlinge

Online-Sprachkurse für Deutsch

Internet-Sprachkurse, Lern-Videos Deutsch, Allstagssituationen, …
(in vielen Sprachen!)